Kläranlage 1969 - 1973 am Spreitenbach Lachen

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Standort der ersten Kläranlage in der March 1969 - 1973

Standort Kläranlage Spreitenbach Lachen Aussenansicht Kläranlage Spreitenbach Lachen

Standort der 1. Kläranlage
am Spreitenbach in Lachen SZ
Bild: am 07. März 2011 / Google Earth
(kein Luftaufnahme aus dem Jahre 1969 vorhanden)

Aussenansicht 1. Kläranlage Untermarch
am Spreitenbach in Lachen SZ
Foto: am 19.08.2005 / Jo Mächler
(kein Bild aus dem Jahre 1969 vorhanden)

Geschichte zum Bauwerk Kläranlage am Spreitenbach in Lachen SZ

Die erste Kläranlage in der Untermarch wurde im Frühjahr 1969 vom Zweckverband Ara Untermarch erbaut. Das Betriebsgebäude befindet sich bis heute an der Aastrasse 16 nahe der Spreitenbachbrücke in Lachen. Dises Bauwerk wird als mechanisch Reinigung, bis zur Inbetriebnahme der geplanten ARA Untermarch an der Aastrasse 30, betrieben. Im Aussenbereich ist ein Hauptbecken mit Räumerbrücke und seitlich 2 Klärschlammkammern. Die 2 Klärschlammkammern werden als Speichervolumen mit kalter Faulung betrieben. In den Betriebsjahren 1970 - 1973 ist das Bauwerk als rein mechanische Kläranlage in Betrieb.

Mechanische Kläranlage

Das Vorklärbecken im Aussenbereich mit dem Volumen von 290 Kubikmeter wird als rein mechanische Kläranlage betrieben. Das Betriebsgebäude ist in zwei Ebenen unterteilt. Im Untergeschoss befinden sich die Zulaufkanal-Installationen und die Beschickungs- und Schlammpumpen zu den Schlammkammern. Im Erdgeschoss ist die Schaltanlage, der Grobrechen, und der Betriebsraum-Trafostation Spreitenbach des EW Lachen untergebracht.

Zulaufrohr Kläranlage Spreitenbach Lachen

Zulaufrohr Ø 150 cm zur Kläranlage
Foto: 19. August 2005 / Jo Mächler
(kein Bild aus dem Jahre 1969 vorhanden)

Zulaufkanal zur Kläranlage

In Fliessrichtung rechts ist die tiefere Wehrschwelle bis auf 98 cm hochgezogen. Zu diesem Zeitpunkt 1969 bis 1973 war der Plattenschieber auf der rechten Kanalseite offen, damit das ankommende Mischabwasser direkt zum Grobrechen fliessen konnte. Die Wehrschwelle der Hochwasserentlastung zum Spreitenbach war auf 141 cm hochgezogen und wies eine Länge von 10,5 m auf.

Vor den Schlammbeschickungspumpen war ein Grobrechen mit einer Stabdistanz von 35 mm angeordnet. Der Pumpensumpf für die Klärbeckenbeschickung hatte bis zur Zulaufkanalüberfallkante ein Volumen von 135 Kubikmeter. Für die Beschickung des Klärbeckens waren zwei Tauchmotorpumpen installiert. Diese zwei Pumpen hatten eine hydraulischen Leistung von je 75 bis 100 l/s, je nach Einstauhöhe im Pumpensumpf.

Grob-Rechenanlage Kläranlage Spreitenbach Lachen

Einlauf zum Grobrechen 35mm Stabdistanz
Foto: 19. August 2005 / Jo Mächler
(kein Bild aus dem Jahre 1969 vorhanden)

Das Klärbecken

Die dem Klärbecken zugeführte Mischabwassermenge wurde im Hauptbecken rein mechanisch geklärt. Das Mischabwasser durchfloss das Hauptbecken das die Dimensionen (LxBxT) 20.80 x 6.00 x 2,50 bis 2.60m aufwies. Dies ergab ein Speichervolumen inklusive Schlammtrichter von zirka 290 Kubikmeter. Der Klärbeckenboden wies ein Gefälle von 0.55% auf. Die Überfallkante beim Klärbeckenauslauf hatte eine Länge von 5 Meter. Die schwereren Schmutzstoffe im Mischabwasser setzten sich im 20 m langen Klärbecken ab. auf der Zulaufseite über den Schlammtrichtern des Hauptbeckens war eine Tauchwand, die auch die Funktion Prallwand aufwies, eingebaut. Diese bewirkte dass sich möglichst viele Partikel direkt in die Schlammtrichter absetzten konnten. Vor dem Beckenende war eine zweite Tauchwand angeordnet, diese hielt die schwimmenden Stoffe im Klärbecken zurück. Am Ende des Hauptbeckens der Überfallkante war eine Ablaufrinne eingebaut. Diese Ablaufrinne leitet das geklärte Abwasser in den damaligen Vorfluter, den Spreitenbach.

Hauptbecken Kläranlage Spreitenbach Lachen

Hauptbecken Überlauf mit Tauchwand
Foto: 19. August 2005 / Jo Mächler
(kein Bild aus dem Jahre 1969 vorhanden)

Vorfluter Spreitenbach

Das Volumen des Hauptbeckens beträgt 290 Kubikmeter. Damit ist gewährleistet dass die Durchflussmenge von 75 bis 100 l/s genügend vorgeklärt in den Spreitenbach fliessen konnte.

Wäre bei einem äusserst seltenen Ereigniss mehr als 100 l/s zugeführt worden. Wäre das Abwasser im Schmutzwasserkanal bis zur zweiten höher gezogenen linken Wehrschwelle 141 cm aufgestaut worden. Danach von dort direkt in den Entlastungskanal zum Spreitenbach. Dieses Szenario wäre ebenfalls bei einem längerem Stromausfall eingetreten.

Entlastungskanal Kläranlage Spreitenbach Lachen

Austrittsöffnung des Entlastungskanales
in den Spreitenbach

Foto: 27. August 2005 / Jo Mächler
(kein Bild aus dem Jahre 1969 vorhanden)

Zulaufkanal der damals noch in Planung befindlichen ARA Untermarch

Der Zulaufkanal der Kläranlage-Spreitenbach, der später zur damals in der Planungsphase stehende ARA Untermarch, hat zwei hochgezogene Wehrschwellen und weist einen Durchmesser von 150 cm auf. Der Ablauf zur geplanten ARA Untermarch weist einen Durchmesser von 100 cm auf und wird als mechanischen Plattenschieber ausgeführt. Dieses Ablauf-Drosselorgan begrenzt in der Zukunft den maximalen Zufluss zur ARA Untermarch auf 135 bis 170 Liter/s.

Im Jahre 1973 wird das Bauwerk umgenutzt und von der rein mechanischen Kläranlage zum Regenüberlaufbecken umgebaut.

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Seite erstellt:  29.12.2011

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letztes Update:  08.09.2018

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