Pumpwerk Stoglen Altendorf


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Standort des Aussenbauwerkes

Standort Regenüberlaufbecken und Pumpstation Steinbruch Altendorf Aussenansicht Regenüberlaufbecken und Pumpstation Steinbruch Altendorf

Standort Pumpwerk
PW-Stoglen Altendorf
am 03.07.2011

Aussenansicht Pumpwerk
PW-Stoglen Altendorf
am 15.11.2005

Standort

Das Pumpwerk Stoglen befindet sich auf der Höhe Zürcherstrasse 38 nahe der Bahnlinie in Altendorf.
Besitzerin dieses Aussenbauwerkes ist die Gemeinde Altendorf. Die Steuergeräte sind in einem Betriebsgebäude untergebracht.

Aufbau des Aussenbauwerkes Stoglen in Altendorf

Das Aussenbauwerk Stoglen kann grob in zwei Ebenen unterteilt werden. In der unteren Ebene, zugleich Hauptteil des Aussenbauwerkes, ist der Pumpensumpf und das Regenüberlaufbecken untergebracht.

Die obere Ebene ist über dem Erdboden angeordnet und besteht aus einem grösseren Betongebäude. In diesem Gebäude befindet sich eine Trafostation der Elektroversorgung Altendorf. In einem zweiten Raum ist der Steuerschrank zur Bedienung des Pumpwerkes untergebracht.

Pumpwerk Stoglen

Prinzipieller Aufbau des Pumpenschachtes unter dem Boden
Pumpenschacht aus Beton mit 2 Pumpen Legende zu Pumpenschacht aus Beton mit 2 Pumpen

Prinzipaufbau Pumpwerk Stoglen Altendorf

Legende Pumpwerk Stoglen Altendorf

Der Pumpenschacht unter dem Boden

In diesem Ortsbetonschacht befindet sich der Pumpensumpf. Hier sind 2 Rohabwasser Tauchmotorpumpen installiert. Die Entleerungspumpe 1 und 2 weisen verschiedene hydraulische Leistung von 40 l/s und 80 l/s auf. Je eine Rückschlagklappe verhindert, dass das gepumpte Rohabwasser in den zwei separaten Druckleitungen zurück in den Pumpensumpf gelangen kann. Für den Betrieb der Steuerung der zwei Pumpen ist eine Hydrostatische Niveaumessung installiert.

Der Steuerschrank im Erdgeschoss

Die obere Ebene ist über dem Erdboden angeordnet und durch eine Betondecke abgetrennt. Der Pumpensumpf ist durch Gitterroste gut zugänglich.

Funktionsbeschrieb der Steuerung

Automatikbetrieb (Normalbetrieb)

Die Steuerung ist so aufgebaut, dass beim überschreiten des "Einschaltpunktes" eine der beiden Tauchmotorpumpen in Betrieb gesetzt wird. Durch das Abpumpen des Rohabwassers aus dem Pumpenschacht bewirkt die in betriebstehende Pumpe ein absinken des Niveaus im Pumpenschacht. Sobald das Niveau unter den "Ausschaltpunkt" gesunken ist wird die Pumpe ausgeschaltet. Sollte nach einer vorgegebenen Zeit der Auschaltpunkt nicht erreicht werden wird die zweite Pumpe hinzugeschaltet.

Im Normalfall und bei Trockenwetter ist jeweils nur eine der zwei Pumpen in Betrieb. Ein weiterer "Schaltpunkt" erzeugt die Alarmmeldung "hoher Wasserstand" welcher mittels Funkanlage als Sammelalarmmeldung zur ARA gesendet wird.

Für die Reinigung des Pumpensumpfes ist eine weitere Steuerfunktion eingebaut. Nach jeder 9. Einschaltung werden beide Pumpen gleichzeitig in Betrieb gesetzt. Sobald der untere "Ausschaltpunkt" unterschritten wird beginnt die "Nachlaufzeit" (zirka 2 Minuten) abzulaufen. Diese Nachlaufzeit ist so bemessen dass beide Pumpen eine gewisse Zeit schlürfen und somit zu einer Reinigung des Pumpensumpfes beitragen.

Handbetrieb (Wartungsbetrieb)

Für die Wartung sind zwei Möglichkeiten vorgesehen, die Pumpen im Handbetrieb oder Rückwärts zu betreiben. Der Rückwärtsbetrieb kann sinnvoll sein wenn eine Pumpe durch eine Verstopfung schlecht schöpft.

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Seite erstellt:  10.04.2005

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letztes Update:  10.05.2018

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