Pumpwerk Lidwil Nord Altendorf

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Standort des Aussenbauwerkes

Standort Pumpstation Lidwil Nord Altendorf Aussenansicht Pumpstation Lidwil Nord Altendorf

Standort Pumpwerk
PW-Lidwil Nord Altendorf
am 03.07.2011

Aussenansicht Pumpwerk
PW-Lidwil Nord Altendorf
am 05.12.2006

Standort

Das Pumpwerk Lidwil Nord befindet sich am Seeweg 32 in Altendorf.
Besitzerin dieses Aussenbauwerkes ist die Gemeinde Altendorf. Die Steuergeräte sind in einer Betonkabine untergebracht.

Aufbau des Pumpwerkes Lidwil Nord Altendorf

Das Pumpwerk Lidwil Nord kann grob in zwei Ebenen unterteilt werden. Die untere Ebene, zugleich Hauptteil des Pumpwerkes, befindet sich unter dem Boden und besteht aus einem Fertigbetonrohrschacht.

Prinzipieller Aufbau des Pumpenschachtes unter dem Boden
Pumpenschacht aus Beton mit 2 Pumpen Legende zu Pumpenschacht aus Beton mit 2 Pumpen

Prinzipaufbau Pumpwerk Lidwil Nord in Altendorf

Legende Pumpwerk Lidwil Nord in Altendorf

Der Pumpenschacht unter dem Boden

In diesem Rohrschacht befindet sich der Pumpensumpf. Hier sind 2 Rohabwasser Tauchmotorpumpen installiert. Je eine Rückschlagklappe verhindert, dass das gepumpte Rohabwasser in der Druckleitung nicht zurück in den Pumpensumpf gelangen kann. Für den Betrieb der Steuerung der zwei Pumpen ist eine Hydrostatische Niveaumessung installiert.

Die Steuerkabiene aus Beton über dem Boden

Die obere Ebene ist über dem Boden angeordnet und besteht aus einer Betonkabine. In dieser Kabine befinden sich die Bedienelemente der Elektrischen Steuerung des Pumpwerkes. Sie ist am Strassenrand nahe dem Pumpenschacht gut zugänglich.

Funktionsbeschrieb der Steuerung

Automatikbetrieb (Normalbetrieb)

Die Steuerung ist so aufgebaut, dass beim überschreiten des 1. "Einschaltpunktes" die eine der beiden Tauchmotorpumpen in Betrieb gesetzt wird. Durch das abpumpen des Rohabwassers aus dem Pumpenschacht bewirkt die in betriebstehende Pumpe ein absinken des Niveaus im Pumpenschacht. Sobald das Niveau unter den 1. "Ausschaltpunkt" gesunken ist wird die Pumpe ausgeschaltet. Beim nächsten überschreiten des 1. "Einschaltpunktes" wird automatisch die andere Tauchmotorpumpe in Betrieb gesetzt. Damit ist gewährleistet dass beide Pumpen in etwa die gleiche Anzahl Betriebstunden aufweisen.

Sollte das Pumpensumpfniveau obwohl bereits eine Pumpe in Betrieb ist noch weiter ansteigen und somit den 2. "Einschaltpunkt" überschreiten wird die 2. Rohabwasserpumpe zusätzlich in Betrieb gesetzt. Im Normalfall ist jeweils eine der beiden Pumpen in Betrieb.

Für die Reinigung des Pumpensumpfes ist eine weitere Steuerfunktion eingebaut. Nach jeder 7. Einschaltung werden beide Pumpen gleichzeitig in Betrieb gesetzt. Sobald der untere "Ausschaltpunkt" unterschritten wird beginnt die "Nachlaufzeit" (zirka 2 Minuten) abzulaufen. Diese Nachlaufzeit ist so bemessen dass beide Pumpen eine gewisse Zeit schlürfen und somit zu einer Reinigung des Pumpensumpfes beitragen.

Handbetrieb (Wartungsbetrieb)

Für die Wartung sind zwei Möglichkeiten vorgesehen, die Pumpen im Handbetrieb oder Rückwärts zu betreiben. Der Rückwärtsbetrieb kann sinnvoll sein wenn eine Pumpe durch eine Verstopfung schlecht schöpft.

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Seite erstellt:  10.04.2005

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letztes Update:  12.08.2018

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