Regenüberlaufpumpwerk (RÜPW) Spreitenbach Lachen

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Die Geschichte zum Bauwerk

Die erste mechanische Kläranlage Untermarch am Spreitenbach wird im Frühjahr 1969 erbaut und besteht aus einem Klärbecken (Inhalt = 290 Kubikmeter) mit Räumerbrücke und zwei Klärschlammkammern. Die 2 Klärschlammkammern werden als Speichervolumen mit kalter Faulung betrieben. Die Beschickung des Klärbeckens erfolgt mit einer von 2 Tauchpumpen mit einer Förderkapazität von 75 - 100 l/s. Bis zur Inbetriebnahme der Abwasserreinigungsanlage Untermarch Aastrasse 30 (im Lachner Aahorn) ist das Bauwerk als reine mechanische Kläranlage in Betrieb.

Ab Freitag, 13. Juli 1973 wird die ARA Untermarch am heutigen Standort in Betrieb gesetzt. Das Bauwerk Spreitenbach wird ab 1973 als Regenüberlaufbecken mit einem Speichervolumen von 290 Kubikmetern betrieben. Die Abflussdrosselung zur ARA Untermarch ist ungenügend, weil die fix eingestellte Drosselplatte je nach Wasserstand vor der Drosselplatte unterschiedliche und im Hinblick auf die hydraulische Kapazität der ARA zu hohe Zuflüsse ergab.

Im Jahr 1991 wird das Bauwerk zum automatisierten Regenüberlaufbecken mit einem Speichervolumen von 620 Kubikmeter umgebaut.

Im Jahr 2011 Sanierung Regenüberlaufbecken. Das Speichervolumen von 620 Kubikmeter bleibt. Grosse sicherheitstechnische Anpassungen (ATEX-Schutz). Die Steuer- und Mess- Technik wird auf den aktuellen Stand der Technik aufgerüstet. Die Ablaufsteuerung wird in das Leitsystem der ARA Untermarch eingebunden.

Ausbau zum zusätzlichen Regenüberlaufpumpwerk RÜPW-Spreitenbach

Durch den Einbau der Regenüberlauf Entlastungspumpen verkleinert sich das Speichervolumen des Regenüberlaufbecken von 620 auf 590 Kubikmeter. Sicherheitstechnische Ausrüstung (ATEX-Schutz). Die Ablaufsteuerung wird in das Leitsystem der ARA Untermarch eingebunden.

Standort Aussenbauwerk

Hochwasserpumpwerk-MAP Spreitenbach Lachen Hochwasserpumpwerk nach Materiallieferung

Standort Regenüberlaufpumpwerk
Spreitenbach Lachen
am 07.03.2011

Regenüberlaufpumpwerk
nach Materiallieferung
am 27.02.2013

Standort

Das Regenüberlaufpumpwerk Spreitenbach befindet sich an der Aastrasse 16 in Lachen.
Besitzerin dieses Anlagenteiles des Aussenbauwerkes ist die Gemeinde Lachen.
Die Schaltanlagen und Steuergeräte sind im Betriebsgebäude untergebracht.

Regenüberlaufpumpwerk (RÜPW) Spreitenbach

Das Betriebsgebäude ist in zwei Ebenen unterteilt. Im Erdgeschoss ist der Betriebsraum-Schaltanlagen für RB und das HwPW, Betriebsraum-Grobrechen mit Zugang zu den Beckenbeschickungpumpen und Hochwasserentlastungspumpen. Ebenfalls im Erdgeschoss ist der Betriebsraum-Trafostation Spreitenbach des EW Lachen untergebracht. Der Pumpensumpf für die zwei Regenüberlaufpumpen befindet sich im inneren Teil der Seitenkammer Nord im Untergeschoss. Dort befinden sich nebst den Zulaufkanal-Installationen, die Regenüberlaufpumpenrohre sowie die Entleerungspumpe des neuen Regenüberlaufpumpensumpf.

Durchlauf- und Entlastungskanal HwPW und RB-Spreitenbach

Der Durchlaufkanal des RB-Spreitenbach hat zwei hochgezogene Wehrschwellen. Der Zulaufkanal in der Aastrasse zum Regenüberlaufbecken weist einen Durchmesser von 150 cm auf. Der Ablaufkanal zur ARA weist einen Durchmesser von 100 cm auf und ist mit einem elektrisch regelbaren Drosselschieber ausgeführt. Dieses Ablauf-Drosselorgan begrenzt und regelt den maximalen Abfluss zur ARA Untermarch auf 135 bis 170 l/s. Am Ausgang des Bauwerkes wird der Spreitenbach in Richtung ARA Untermarch unterquert.

Rohrinstallationen Hochwasserpumpwerk Rohrinstallationen Hochwasserpumpen

Rohrinstallationen Regenüberlaufpumpwerk
Steigrohre Propellerpumpen 90kW
am 06.03.2013

Rohrinstallationen Regenüberlaufpumpwerk
Ableitrohre zum Spreitenbach
am 06.03.2013

Pumpensumpf mit Steigrohre Propellerpumpen Laufrad der Propellerpumpe 90kW

Pumpensumpf mit Steigrohren
für Propellerpumpen 90kW
am 06.03.2013

Laufrad Propellerpumpe 90kW
---
am 06.03.2013

Entlastungskanal zum Regenüberlauf Pumpensumpf

In Fliessrichtung rechts ist die tiefere Wehrschwelle bis auf 98 cm hochgezogen. Sobald der Abwasserzulauf die Maximalgrenze von grösser 135 bis 170 l/s erreicht, wird das Mischabwasser durch den Drosselschieber eingestaut. Das Einstauen des Zulaufes durch den Drosselschieber beginnt bei zirka 30 cm Niveau im Zulaufkanal. Sobald die Einstauhöhe im Zulaufkanal hinter dem Drosselschieber das Niveau von 98 cm erreicht, wird das überschüssige Mischabwasser auf die rechte Seite in den Beschickungspumpensumpf zum Regenüberlaufbecken abgeleitet. Die Wehrschwelle zum Regenüberlaufbecken weist eine Länge von 10,6 m auf. Eine weitere Wehrschwelle befindet sich vor dem Regenüberlaufpumpwerk.

Vor dem Regenüberlaufpumpwerk ist keine Grobstoff-Entfernung angeordnet. Der Pumpensumpf für die Regenüberlauf Entlastungspumpen hat bis zur Zulaufkanalüberfallkante ein Volumen von zirka 30 Kubikmeter. Für die Regenüberlauf Entlastung sind zwei regelbare Tauchmotor-Propellerpumpen mit einer elektrischen Leistung von je 90 kW installiert. Diese zwei Pumpen haben eine hydraulischen Leistung von jeweils 500 bis 1'540 l/s, je nach Einstauhöhe im Pumpensumpf.

Absenken Propellerpumpe Hochwasserpumpwerk Propellerpumpe Hochwasserpumpwerk Propellerpumpen Hochwasserpumpwerk

Absenken der Propellerpumpe 90kW
im Steigrohr Durchmesser 80cm
am 06.03.2013

Absenkvorgang Propellerpumpe Nord
im Steigrohr Durchmesser 80cm
am 06.03.2013

Montierte Propellerpumpen 90kW
im Steigrohr Durchmesser 80cm
am 06.03.2013

Entleerung Regenüberlaufpumpwerk

Das RÜPW-Spreitenbach wird nach jedem Regenereignis entleert. Da sich der Pumpensumpf des Regenüberlaufpumpwerkes bei jedem anspringen des Regenüberlaufbecken füllt, wird auch dieser Pumpensumpf jedesmal entleert. Für die Freigabe der Entleerung ist im Schmutzwasserkanal und im Regenüberlaufpumpwerk je eine Niveaumessung installiert. Sobald das Regenüberlaufpumpwerk teilbefüllt oder befüllt ist und das Niveau im Schmutzwasserkanal auf kleiner 45 cm abgesunken ist, erfolgt die Entleerung. Sollte der Zufluss während des Entleervorganges ansteigen und 90 cm übersteigen wird die Entleerung sofort abgebrochen.

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Seite erstellt:  23.08.2013

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letztes Update:  12.09.2018

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